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Integrationen

Drei Wege, das consentdone-Banner einzubauen — alle ohne API-Key: Die Zuordnung zu deiner Konfiguration passiert serverseitig automatisch über die Domain.

1. Ein-Zeilen-Snippet (jede Website)

Füge diese Zeile möglichst weit oben in den <head> deiner Seite ein — vor allen Analyse- und Marketing-Tags:

<script src="https://cdn.c-done.com/cmp.js"></script>

Das Script setzt den Google Consent Mode v2 sofort auf „denied", lädt deine Banner-Config und protokolliert Einwilligungen — mehr ist nicht nötig.

2. WordPress-Plugin

Das Plugin bindet cmp.js mit hoher Priorität in den <head> ein und bringt einen Shortcode [consentdone_revoke] für einen „Cookie-Einstellungen ändern"-Link mit.

Plugin herunterladen (ZIP)
  1. In WordPress unter Plugins → Installieren → Plugin hochladen die ZIP-Datei auswählen und installieren.
  2. Plugin aktivieren — das CMP ist ab sofort aktiv, es ist nichts weiter zu konfigurieren.
  3. Optional unter Einstellungen → consentdone prüfen; dort lässt sich auch eine Self-Hosting-URL hinterlegen.
  4. Optional den Shortcode [consentdone_revoke label="Cookie-Einstellungen ändern"] in Seite oder Footer einfügen.

3. Google-Tag-Manager-Template

Ein GTM Custom Template, das cmp.js über den Tag Manager ausspielt — für Seiten, deren Quelltext du nicht anfassen willst.

Template herunterladen (.tpl)
  1. In GTM links auf Vorlagen → bei „Tag-Vorlagen" auf Neu → Drei-Punkte-Menü → Importieren → die .tpl-Datei wählen → Speichern.
  2. Unter Tags → Neu die Vorlage consentdone CMP wählen; die cmp.js-URL unverändert lassen.
  3. Als Trigger Consent Initialization – All Pages wählen — so lädt das CMP garantiert vor allen anderen Tags.
  4. Über die Vorschau testen, dann veröffentlichen.

Falls „Consent Initialization" nicht sichtbar ist: in den Containereinstellungen → Consent-Übersicht aktivieren einschalten. Den Consent Mode v2 (Default „denied", Update nach Einwilligung) setzt cmp.js selbst — du musst in GTM keine zusätzlichen Consent-Tags anlegen, nur bei deinen Tags die eingebauten Einwilligungsprüfungen nutzen.

4. Welche Einwilligung steuert welchen Dienst

cmp.js übersetzt die Banner-Kategorien in die vier Google-Consent-Mode-Signale. Google-Tags (GA4, Google Ads) lesen diese Signale selbst — du musst sie nicht einzeln in GTM ein- und ausschalten. Steuere deine Tags also über die richtige Kategorie, nicht über einen Sammel-Haken:

Banner-Kategorie Google-Signal Typische Dienste
Analyse analytics_storage Google Analytics 4 (Statistik)
Marketing ad_storage, ad_user_data, ad_personalization Google Ads, GA4-Google-Signale, Remarketing
Funktionalität functionality_storage, personalization_storage Komfort-/Personalisierungs-Cookies

Wichtig: Ordne GA4 der Kategorie Analyse zu (nicht Marketing) — sonst verlierst du Statistikdaten von Besuchern, die nur der Analyse zustimmen. Nur die Ads-/Remarketing-Funktionen gehören unter Marketing. Und den GTM-Container selbst nicht hinter eine Einwilligung hängen: cmp.js setzt alles per Default auf „denied", der Container darf immer laden.

Kategorie- statt dienst-basiert: Google Consent Mode kennt nur kategorieweite Signale — es gibt kein „pro Dienst"-Signal. Wählst du im Banner einzelne Dienste ab (Dienst-Granularität), sorgt das für das Löschen der jeweiligen Cookies, ändert aber nicht die gtag-Signale einer ganzen Kategorie.

Nicht-Google-Tags (z. B. Microsoft Clarity, Meta Pixel)

Dienste, die den Consent Mode nicht lesen, steuerst du in GTM über das dataLayer-Event, das cmp.js bei jeder Einwilligung pusht: cc_consent (bei jedem Aufruf mit gültiger Einwilligung), cc_first_consent und cc_change. Es enthält die zugestimmten Kategorien in cc_categories.

Beispiel Microsoft Clarity (Kategorie Analyse):

  1. In GTM eine Datenschichtvariable cc_categories anlegen.
  2. Einen benutzerdefinierten Trigger auf das Ereignis cc_consent erstellen, Bedingung: cc_categories enthält analytics.
  3. Das Clarity-Tag mit genau diesem Trigger versehen — so feuert es erst nach Zustimmung zur Analyse und wieder bei jedem Seitenaufruf, sobald die Einwilligung vorliegt.

Für den Meta Pixel dasselbe mit der Bedingung cc_categories enthält marketing. Optional übernimmt das eingebaute Auto-Blocking Skripte, die direkt im Seitenquelltext (nicht über GTM) eingebunden sind.

Fragen? meikel@korfmacher.at